Neu - SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel wurde unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesarbeitsministerium erstellt. 
Die Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Arbeitsschutz. Es werden Maßnahmen für viele Bereiche des Wirtschaftslebens vorgestellt, diese sollen das Infektionsrisiko für Beschäftigte senken und auf niedrigem Niveau halten. Hierbei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente. Betriebe, welche die Regel anwenden, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.
Diese SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert die Anforderungen der Verordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind. 
Ebenso beschreibt die Regel den Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die der Arbeitgeber bei den Maßnahmen des Arbeitsschutzes gemäß § 4 Nummer 3 ArbSchG während der Epidemie berücksichtigen sollte. 
Den einheitlichen Arbeitsschutzstandard in mehreren Sprachen finden Sie auf den Seiten vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.