Gastgewerbe und Corona

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In allen Warnstufen gilt im Gastgewerbe

  • Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorgehalten werden.
  • Kontaktverfolgung bei Angeboten in geschlossenen Räumen.
  • 2G+ als Zugungsvoraussetzung (in Innenräumen).
  • Kein Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in Innenräumen vorgeschrieben.

Regelungen zu “Take Away”

Werden Speisen und Getränke lediglich bezahlt und abgeholt, gilt keine Testpflicht bzw. 2G- bzw. 2G+-Zugangsbeschränkung – ebenso, wenn nur die Toilette des Betriebs genutzt wird. Verlängert sich die Aufenthaltszeit jedoch – z.B. wenn das Essen erst vor Ort bestellt und bis zur Abholung gewartet wird – greift die 2G-Regel.

Mischformen von Einzelhandel und Gastronomie - welche Zugangsregel gilt?

Einrichtungen müssen in ihrer Gesamtheit eingeordnet werden, es gibt keine Mischform zwischen “nicht-2G“, 2G oder 2G+ in ein und derselben Einrichtung. Maßgeblich ist, welchem Zweck der weit überwiegende Teil des Angebots dient. In einem Café, in dem man z.B. auch nebenbei gemahlenen Kaffee kaufen kann, gilt also die Zugangsregel für das Café.
Ist ein Betrieb allerdings grundsätzlich dem Einzelhandel einzuordnen und es lassen sich dort Kunden für einen Kaffee o.ä. nieder, gilt für diese auch die (mitunter strengere) Zugangsregel der Gastronomie.

Mindestabstand und Maskenpflicht für Servicepersonal

Wie bereits unter der 2G-Zugangsbeschränkung gilt auch unter 2G+ die Ausnahme des § 3 Abs. 6 Coronaverordnung, wonach auch in 2G+-Betrieben auf die Pflicht zum Maskentragen sowie zum Abstandhalten verzichtet werden darf.

Testpflicht im Außenbereich der Gastronomie

Unabhängig von der Warnstufe gibt es für Gäste im Außenbereich keine Testpflicht – es gilt also “0G”.

Testnachweis für Betriebskantinen

Für die eigenen Mitarbeitenden gilt in Betriebskantinen 3G (wegen der vorrangigen 3G-Pflicht am Arbeitsplatz aus § 28b Abs. 1 IfSG). Sofern auch externe Dritte oder Mitarbeitende von Fremdfirmen die Kantine nutzen, müssen diese jedoch die gleichen pflichten erfüllen, wie sie in der “normalen” Gastronomie gelten (derzeit 2G+).

Schließung von Diskotheken, Clubs und Festhallen

Diskotheken, Clubs und Festhallen dürfen nicht für den Publikumsverkehr öffnen.

Gruppen in der Gastronomie

Grundsätzlich sind private Feiern und Zusammenkünfte derzeit unabhängig von den Warnstufen und vom Inzidenzwert immer und überall gemäß § 7 Abs. 4 der Coronaverordnung auf 10 Personen (+ Kinder) beschränkt. In der Gastronomie findet diese Beschränkung jedoch keine Anwendung: Durch die 2G+-Regel sowie Schutz- und Hygienekonzepte sind zusätzliche Abstands- und Kontaktregelungen hinfällig. 

Tanzveranstaltungen in Restaurants, Hotels etc.

Nicht-private Feiern und Veranstaltungen im Rahmen des § 7 Abs. 1 Coronaverordnung sind nur dann weiter zulässig, wenn die Durchführung unter Berücksichtigung des § 3a Coronaverordnung nicht dazu führt, dass die jeweilige Lokalität mit einem Club, einer Diskothek oder einer Festhalle vergleichbar ist bzw. wird. Demnach darf eine Veranstaltung mit gastronomischen Angebot stattfinden, soweit keine Tanzfläche bereitgestellt wird (entweder durch Absperrung oder zusätzliche Bestuhlung) und die Musik nicht derart dominant ist, dass sie zum Tanzen verleitet/von einem DJ animiert wird (was von den Veranstaltenden dann unterbunden werden muss). Letztlich muss die Veranstaltung somit eher einem „normalen“ Restaurantbetrieb mit Hintergrundmusik entsprechen.

2G+-Zugang bei Ferienwohnungen und Campingplätzen

Auch Ferienwohnungen und Campingplätze gelten als Beherbergungsbetriebe, so dass auch hier der Zugang für Besucherinnen und Besucher der dort geltenden Zugangsregel (2G+) unterliegt.