Überbrückungshilfe IV - ab sofort beantragbar!

Das Instrument der Überbrückungshilfe III Plus wurde verlängert und wird als Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum Januar 2022 bis März 2022 fortgeführt. Die Zugangsvoraussetzungen entsprechen grundsätzlich denen der Überbrückungshilfe III Plus. Auch in der Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zu dem Referenzmonat des Jahres 2019 antragsberechtigt. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.
Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen  wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst für den Monat Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Was ist neu im Programm?

  • Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten wird erleichtert.
  • Für Unternehmen der pyrotechnischen Industrie, die von einem Verkaufsverbot betroffen sind gibt es -ähnlich wie im Vorjahr- eine Sonderregelung.
  • Ausweitung der Antragsberechtigung für Unternehmen, die bis zum 30. September 2021 gegründet wurden.
  • Bei Umsatzausfällen ab 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der Fixkosten erstattet.
  • Beihilfegrenzen werden im Rahmen der “Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020” auf 12 Mio EUR und im Rahmen der “Bundesregelung Kleinbeihilfen” auf 2,3 Mio EUR angehoben.
  • Personalkosten, die bei der Umsetzung der coronabedingten Zugangsregeln entstehen, können vollständig als Fixkosten angerechnet werden.

Wo gibt es weitere Informationen?

Das Bundesministerium hat auf seiner Internetseite eine umfassende  FAQ-Liste zur “Überbrückungshilfe IV” veröffentlicht, der Sie weitere Details entnehmen können.