IHK Nord

Die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Industrie- und Handelskammern (IHK Nord) ist ein Zusammenschluss von 12 Industrie- und Handelskammern aus den norddeutschen Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
In dieser Konstellation führt die IHK Nord die Interessenvertretung der gewerblichen Wirtschaft Norddeutschlands gegenüber der Küsten-Wirtschaftsminister-Konferenz zusammen, bündelt die Interessen der norddeutschen Wirtschaft gegenüber der Bundesregierung und der Europäischen Kommission und fördert damit auch die geschlossene öffentliche Wahrnehmung des norddeutschen Raumes.
Sinn der im November 2001 bei einer Sitzung in Rostock gegründeten IHK Nord ist es, durch Kooperation bei gemeinsamen Projekten den Wirtschaftsraum Norddeutschland insgesamt voranzubringen. Die Arbeitsgemeinschaft vertritt über ihre Mitglieder knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland, betreut eine Region mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland von rund 18 Prozent, vereint 16 Prozent der deutschen IHKs zur gemeinsamen Interessenvertretung, wird über ihre Mitglieder von rund 20.000 ehrenamtlich tätigen Unternehmerinnen und Unternehmen unterstützt, ist in der deutschen IHK-Landschaft wegen ihrer länderübergreifenden Ausrichtung zukunftsweisend.
Mit Arbeitsschwerpunkten wie der Hafenwirtschaft, der maritimen Technologie, der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, der Tourismuswirtschaft und den industriellen Zukunftsperspektiven Norddeutschlands behandelt die IHK Nord Themen, die auch für Bremens Zukunft von großer Bedeutung sind.